Propolis

Propolis, das Antibiotikum der Bienen. Die Bienen sammeln von den Bäumen Harz und wandeln es mit Sekreten aus Ihren Drüsen um.  Wir Imker sagen dazu Kittharz, weil die Bienen damit auch Löcher, verursacht durch andere Tiere(Feinde z.B. Specht) abdichten. Es ist ganz hart und fest.
Propolis wirkt gegen  Bakterien, Pilze und Viren. Das Bienenmikrobiom ist gut an an die Wirkprinzipien von Propolis angepasst. Über 350verschiedene Inhaltsstoffe (Flavonoide und Polyphenole)wurden in Propolis gefunden.
Gegen Antibiotika können Bakterien Resistenzen bilden. Gegen Propolis ist ihnen das noch nicht gelungen. Propolis kann aber auch bei anderen Krankheiten wirken, wie Krebs, Rheuma und andere Krankheiten, auch allgemeine Schmerzen. Propolis ist nicht gleich Propolis. Es gibt grünes Propolis (hat einen hohen Anteil von Artepelin C.) Kratzen die Bienen in Brasilien von den jungen grünen Blättern des Baccaris dracunculifolia Strauches ab. Das grüne Propolis wirkt stark entzündungshemmend( was sich gut bei Rheuma und allen anderen Autoimmunerkrankungen( Autoimmunerkrankung bedeutet, dass das Immunsystem des Körpers sich selbst angreift) wirkt. Unser braunes Propolis stammt in der Hauptsache von den Birken. Ist das Propolis sehr dunkel, fast schwarz haben die Bienen ordentlich von den Eichen gesammelt. Im südlichen Europa und Teilen Südamerikas wird Propolis hauptsächlich von den Pappeln geerntet. Es gibt sogar ein rotes Propolis, was südlich im Minas Gerais(brasilianischer Bundesstaat)vom Dalbergia ecastaphyllum, einem tropischen Baum geerntet wird. Es ist sehr harzreich und enthält Iso-Flavone und Benzophenone. Sie können in der Hormonersatztherapie eingesetzt werden, weil sie Strukturen enthalten, die dem Progesteron(ein weibliches Geschlechtshormon) ähnlich sind. Bei systematischen Untersuchungen in einem deutschen Labor wurden Wirkstoffe gefunden, die die Stammzellen des Bauchspeicheldrüsenkrebs abschalten können. Das rote Propolis ist also besonders gut geeignet für Die Krebsbehandlung.
Der Mensch hat eine Thymusdrüse, in der die T-Killer Zellen hergestellt werden. Zellen, die erfolgreich im menschlichen Körper Krebszellen und Infektionskeime bekämpfen. Ab einem bestimmten Alter(ca. 6-8 Jahren) stellt die Thymusdrüse keine „T-Killer“ Zellen mehr her, weil sie genug produziert hat. 
Propolis ist in der Lage, die Thymus Drüse(ein wichtiges Organ im Immunsystem hinter dem oberen Teil des Brustbeins)  wieder zu animieren, um verstärkt   diese T-Killer Zellen wieder zu produzieren.
Propolis hilft auch sehr gut dem Menschen, aber auch den Tieren. 
In sehr vielen Kosmetikprodukten ist Propolis enthalten.
Man kann Propolis auf Wunden träufeln, um sie zu desinfizieren, man kann aber auch Propolis einnehmen.  Z.B. bei Halsschmerzen, bei Husten, bei Arthrose, bei Erkältungen allgemein , zur Stärkung des Immunsystems, bei Rheuma, bei Zahnfleischentzündungen, gegen Krebs … Propolis verstärkt die Wirkung von Vitamin C um das 20igfache. Man schreibt Propolis auch eine hemmende Wirkung Retroviren, wie HIV. Es wirkt auch gegen Rhinoviren und Herpes Viren. Die Stoffe Apigenin und Luteolin fördern die Wundheilung
Wir lösen Propolis in einer 96% alkoholischen Lösung .  Der Imker gewinnt Propolis, in dem er ein sogenannte Propolis Gitter in die Beuten(also auf die Rähmchen legt) Die Bienen lassen das Propolis dann auf diesen Gittern. Bei der Ernte muss man dann diese Gitter in die Gefriertruhe legen, um das Propolis dann abzuklopfen. Die Körner werden dann in eine Alkohollösung drei Wochen lang gelagert und immer wieder geschüttelt, bis sich dann die Inhaltsstoffe lösen.

Wie kam man überhaupt auf Propolis. (Übrigens die ägyptischen Mumien wurden mit Propolis einbalsamiert. Deswegen haben sie auch so lange gehalten). Man hat sich gewundert, warum man im Frühjahr in den Bienenbehausungen mit Propolis eingeschmierten Tierkörper entdeckte. Wenn im Winter, die Bienen in der sogenannten Wintertraube hingen (kaum Aktivität nur das nötigste, um zu überleben) schlichen sich Mäuse und Käfer in die Bienenwohnungen und haben sich ordentlich „satt gefressen“ Nun waren sie so dick und kamen im Frühjahr nicht mehr aus dem Bienenhaus. Ab einer Temperatur von ca. 10 Grad und die ersten Sonnenstrahlen am Himmel. Die Bienen erwachen. Die Königin fängt mit dem Eierlegen an und die Arbeiterinnen fangen mit ihren Aufgaben an. Nun kümmerte man sich um die „Eindringlinge“ Sie wurden durch Stiche getötet. Anschließend wurden sie sauber enthaart(Mäuse) und da sie nicht mehr aus der Behausung kamen, wurden sie mit Propolis einbalsamiert. Es konnte keine Infektionsgefahr durch Verwesungskeime entstehen. Der Mensch entdeckte diese mumifizierten Tiere und kopierte diese Technik . Propolis ist schon ein faszinierendes Mittel. Ich finde jeder sollte ein „Fläschchen“ Propolis Tinktur im Haus haben. Bitte prüfen Sie genau, wo Sie dieses Mittel kaufen. Denn, wie bei anderen Produkten auch gibt es hier sehr viele minderwertige Produkte . Es ist von Vorteil, wenn man es als Tinktur kauft, weil man selbst entscheiden kann wie man es einnimmt oder eben Wunden von sich oder seinen Haustiere versorgt. Man kann es ins Getränk geben oder auf eine Scheibe Brot träufeln( es schmecht angenehmer durch die (Alpha-Amylase im Mund( Kohlenhydrat Vorverdauung im Mund schmeckt es leicht süßlich). Nachteil von Propolis es verursacht auf dem Geschirr braune Flecken, die man schwer entfernen kann. Sterillium ist ein gutes Reinigungsmittel. So hier mit möchte ich meinen Beitrag beenden und ich hoffe er war für Sie interessant. Herzliche Grüße Robert

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